ZBO - Zentrale Bau Organisation

KfWHausSofern ein Massivhaus nach den Vorgaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gebaut wird, kann ein Bauherr für seinen Neubau Fördermittel erhalten. Die aktuellen KfW-Programme, die ausdrüchlich das energetisch hochwertige Bauen unterstützen, bieten zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse beim Erreichen bestimmter KfW-Effizienzstandards sowie Zuschüsse für die Kosten, die für die unabhängige Baubegleitung entstehen. Die energetischen Vorgaben der KfW sind strenger als die der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV). Neu gebaute Wohnhäuser, die die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen, erhalten die Bezeichnung KfW-Effizienzhaus.

Es gibt acht Effizienzklassen, die sich auch in der Klassifizierung eines Hauses im Energieausweis widerspiegeln, nur drei werden allerdings durch zinsgünstige Darlehen gefördert. Massivhäuser, für die eine finanzielle Unterstützung möglich ist, müssen zu einer der Effizienzklassen 40 Plus, 40 oder 55 gehören, da auch nur diese als Neubauimmobilie nach der neuen Fassung der EnEV infrage kommen.

Förderung als KfW-Effizienzhaus

Die Kriterien, die ein Effizienzhaus erfüllen muss, wurden vor einigen Jahren vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der Deutschen Energieagentur (Dena) sowie der KfW festgelegt. Entscheidend ist dabei immer die Höhe des Jahres-Primärenergiebedarfs des Neubaus, der mit dem eines Referenzgebäudes gemäß der EnEV verglichen wird. Der Jahresprimärenergiebedarf drückt aus, wie viel Energie im Laufe eines Jahres durchschnittlich für die Erzeugung von Heizwärme, Warmwasser und die Lüftung benötigt wird. Der ermittelte Wert wird als Prozentzahl angegeben. Um ihn zu verdeutlichen, wird er mit Kennzahlen (40, 55) dargestellt, die nach dem Kürzel "KfW" gesetzt werden, also z. B. "KfW55". Dabei gilt: Das Energieniveau eines Hauses ist umso ungünstiger, je größer diese Zahl ist. Da der Bundesregierung an einer Reduktion des CO2-Ausstoßes sehr  gelegen ist, werden 80 Prozent der Förderung von der Bundesregierung selbst getragen und 20 Prozent von den Bundesländern.

Hier finden Sie Informationen zu den Fördermitteln der KfW: https://www.hausbauberater.de.

 

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