Vorbemerkungen

Wir möchten, dass unsere Kunden wissen, welche Leistungen sie von uns erwarten können. Darum setzen wir von Anfang an auf Transparenz und veröffentlichen unsere Baubeschreibung auf dieser Seite. Seit 1995 bauen wir Massivhäuser, weil wir von dieser Stein-auf-Stein-Bauweise überzeugt sind. Dabei arbeiten wir selbstverständlich nach den aktuellen Regeln der Technik und erfüllen sämtliche gültigen DIN-Normen sowie die neuesten gesetzlichen Vorgaben zur Energieeinsparung. In unserer Baubeschreibung werden Sie darum auch konkrete Angaben dazu finden, wie die seit dem 01. Mai 2014 gültigen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) praktisch umgesetzt werden. Unsere Standardbaubeschreibung deckt zunächst die energetischen Mindestanforderungen im Sinne der EnEV ab. Sofern Sie hinsichtlich Energie-, Brandschutz-, Schallschutzstandard bis hin zur Bauphysik spezielle Ausführungen wünschen, werden wir diese in einer individuellen Baubeschreibung aufnehmen. Wir empfehlen Ihnen, zugunsten einer optimalen Ausnutzung der Heizungsanlage und der Wärmedämmung, eine Be- und Entlüftungsanlage installieren zu lassen. Diese Leistung ist in unserem Standard nicht enthalten, sofern Sie kein anderslautendes Angebot von uns erhalten haben.

Bevor der Bauvertrag unterzeichnet wird, erhalten Sie von uns rechtzeitig

Diese Unterlagen werden Vertragsbestandteil.

Die Textversion haben wir als pdf-Dokument hinterlegt: Baubeschreibung zum ausdrucken.
Um dieses Doument öffnen zu können, benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader, den Sie hier kostenlos herunterladen und auf Ihrem Computer installieren können: https://get.adobe.com/de/reader/. Die Kreuze bei "Optionale Angebote" vor der Installation entfernen!

Sofern Sie Ihr Haus mit einem Keller bauen möchten, beachten Sie bitte die ergänzende Baubeschreibung für den Kellerbau!

Tipp:

Sofern Ihnen hier verwendete Fachbegriffe nicht geläufig sind, können Sie diese auf der Website https://www.hausbauberater.net nachschlagen.

Hausbau schlüsselfertig, Ausbauhaus oder Rohbau?

  1. schlüsselfertig
    Wenn wir Ihnen Ihr Eigenheim schlüsselfertig übergeben, müssen Sie im Haus nur noch die Maler- und Tapezierarbeiten inklusive Grundierung der Wandflächen in Eigenregie ausführen sowie auf den ungefliesten Räumen einen Bodenbelag verlegen.

  2. Ausbauhaus
    Bei einem Ausbauhaus erledigen Sie außerdem die Trockenbauarbeiten, Installation der Sanitärobjekte, die Fliesenarbeiten sowie den Einbau der Innentüren in Eigenleistung.

  3. Rohbau
    Der geschlossene Rohbau ist nur geübten Handwerkern zu empfehlen. Hier ist der komplette Innenausbau in Eigenleistung zu bewerkstelligen. Wir übergeben einen Rohbau inklusive Fenstern, Außenputz, gedecktem Dach und der dazu gehörenden Dachentwässerung.

Grundsätzlich können Sie Eigenleistungen und individuelle Ausstattungswünsche frei mit uns vereinbaren.

 

Diese Leistungen sind in jeder Ausbaustufe enthalten

Welche Leistungen in den jeweiligen Ausbaustufen weiterhin enthalten sind, entnehmen Sie bitte dieser Übersicht:

 

schlüsselfertig

Ausbauhaus

Rohbau

Bauherrenhaftpflicht-, Feuerrohbau- und Bauwesenversicherung
nur nach Vereinbarung
Dachdämmung
Eigenleistung
Eigenleistung
Estrich
Eigenleistung
Innenputz
Eigenleistung
Innenfensterbänke
Eigenleistung
Innentüren
Eigenleistung
Eigenleistung
Fliesenarbeiten
Eigenleistung
Eigenleistung
Treppenanlage
Eigenleistung
Heizungsanlage mit Fußbodenheizung
Eigenleistung
Gas, Wasser und Sanitärinstallation
Eigenleistung
Sanitärausstattung (Sanitärobjekte)
Eigenleistung
Eigenleistung
Elektroinstallation
Eigenleistung
Trockenbauarbeiten
Eigenleistung
Eigenleistung

Die Bauzeit

Vor Baubeginn erhalten Sie einen detaillierten Bauzeitenplan, aus dem hervorgeht, wann welche Leistungen ausgeführt werden. Die Bauzeit wird für jedes Bauvorhaben individuell ermittelt und im Bauvertrag festgeschrieben.
Grundlagen für einen Baubeginn sind:

Baubeginn (Beginn der Bauzeit) ist 6 Wochen nach Erfüllung der genannten Grundlagen.

 

Das Sorglospaket

Sie bauen sicher und damit sorglos mit unserem Bauherrensicherheitspaket. Dieses umfasst:

 

Baubegleitende Qualitätsüberwachung (wenn vereinbart)

Gegen Aufpreis wird dieses durch Fachleute des TÜV zu erbringende Leistungspaket bereitgestellt, das aus folgenden Tätigkeiten besteht:

Hinweis
Bei den Ausbaustufen Rohbau und Ausbauhaus kann das TÜV-Baucontrolling nur für die vertragsgegenständlichen Leistungen erfolgen. Ein Zertifikat kann in diesen Fällen nur ausgestellt werden, wenn Sie auch Ihre Eigenleistungen durch den TÜV prüfen lassen.

 

Baugrunduntersuchung

Die Baugrunduntersuchung ist ein überaus wichtiger Bestandteil einer soliden Bauausführung und daher in unseren Festpreisen enthalten. Aus diesem Grund wird für Sie durch ein qualifiziertes Ingenieurbüro ein Bodengutachten erstellt, welches alle relevanten Aussagen zur Bodenbeschaffenheit und Tragfähigkeit sowie eine fundierte Gründungsempfehlung beinhaltet. Dieses Gutachten wird der Bauherrenschaft übergeben.

 

Architekten- und Ingenieurleistungen

Bevor die Unterlagen für die Bauanzeige bzw. den Bauantrag gefertigt werden, bespricht der Architekt nochmals die Grundrisse auf Grundlage der Verkaufsplanung und die mögliche Positionierung des Gebäudes auf dem Grundstück. Die für eine Bauanzeige oder einen Bauantrag erforderlichen Unterlagen werden im Maßstab 1:100 und in dreifacher Ausfertigung erstellt.
In dieser Leistung sind sowohl die Genehmigungsplanung (einschließlich Wohnflächen- und Bauformberechnung) als auch statische Berechnungen, der Wärmeschutznachweis sowie der Nachweis, dass die aktuell gültige EnEV eingehalten wurde, und der Energieausweis enthalten. Vor dem Beginn der eigentlichen Bauausführung wird, nach den Maßgaben des bauausführenden Unternehmens, eine Ausführungsplanung gefertigt.

Hinweise

  1. Eventuell zusätzlich notwendig werdende Dokumente wie Biotopwertausgleichsplanung, Fällanträge für wertvolle Bäume, Lagergesuch für Ölheizungen, Abbruchantrag, landesspezifische Besonderheiten (z. B. spezielle Entwässerungsanträge, Versickerungsberechnung) sind nicht in unserem Leistungsumfang enthalten und vom Bauherrn vor Baubeginn beizubringen.
  2. Gebühren und Auslagen für Baugenehmigung, Prüfstatiker, Schornsteinfeger und sonstige Behördengebühren, amtliche Lagepläne und die spätere Einmessung sind nicht in unserem Leistungsumfang enthalten und vom Bauherrn vor Baubeginn beizubringen. Gleiches gilt für Kanalanschlüsse sowie Außenanlagen und Pflasterarbeiten gemäß Zeichnung.
  3. Nicht zum Leistungsumfang gehören außerdem Darstellungen von Inneneinrichtungen, die nicht in der Baubeschreibung erwähnt sind (z. B. eingezeichnetes Mobiliar, Küchen, Kamine und Kachelöfen etc.).
  4. Auf Wunsch und gegen gesonderte Vergütung übernehmen wir auch die Koordination von Sonderfachleuten und / oder Fachplanern, zum Beispiel für spezielle Planungen hinsichtlich der Haustechnik, Entwässerung oder Außenanlagen.

 

Bauleitung

Im Festpreis ist die qualifizierte Bauleitung durch erfahrene und fachkundige Bauleiter enthalten. Im Rahmen der Bauleitung werden die Bauabläufe koordiniert und auch die Termin- und Gütekontrolle für alle einzelnen Gewerke durchgeführt. Sofern Eigenleistungen erbracht werden, finden diese im Bauzeitenplan Berücksichtigung. Für die Ausführung von Eigenleistungen, die Zulässigkeit der dabei verwendeten Baustoffe und die Sicherheit am Bau sind Sie als Bauherr selbst verantwortlich.

 

Einrichtung der Baustelle

Das Einrichten der Baustelle ist im Festpreis enthalten. Diese Leistung beinhaltet den Auf- und Abbau von Unterkünften und Toilette und das Vorhalten von Baugeräten und Gerüsten. Die regelmäßige Reinigung der Baustelle und die Abfuhr der Bauabfälle sind selbstverständlich im Festpreis enthalten. Wenn Bauzäune gefordert werden, liefern wir diese auf Wunsch gegen gesonderte Berechnung. Für erforderliche Straßensperrungen sorgt der Bauherr.

 

Erdarbeiten

Für die Erdarbeiten und den erforderlichen Baugrund ist Vertragsgrundlage, dass es sich um ein ebenes, straßenbündiges Gelände (+/- 10 cm) mit der Bodenklasse 3 bis 5 nach DIN 18300 handelt. Außerdem muss der Boden eine Tragfähigkeit von 180 kN pro Quadratmeter haben und frei von Altlasten sowie frei befahrbar für Baufahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 40 t sein. Die Herstellung einer Baustraße ist im Leistungsumfang nicht enthalten.
Im Standard wird die Fläche des Gründungspolsters umlaufend zu den Gebäudeaußenkanten 1,50 m größer hergestellt. Somit ist gewährleistet, dass unter Berücksichtigung des Dachüberstandes ein Fassadengerüst auf standfesten Untergrund errichtet werden kann.

Im Festpreis sind folgende Arbeiten enthalten:
Ober- oder Mutterboden wird im Bereich des Baukörpers bis zu einer Tiefe von 30 cm abgeschoben und auf dem Baugrundstück im Schwenkbereich des Baggers (ca. 5 m) gelagert. Die umlaufende Frostschürze wird bis zu einer Tiefe von 80 cm ausgehoben, das Aushubmaterial wird seitlich gelagert.

 

Schmutzwasser-Grundleitung

Die Ausführung der Entwässerungsarbeiten erfolgt mit Kunststoffrohren aus KG einschließlich erforderlicher Formstücke im Durchmesser 100 bis 150 mm gemäß Ausführungsplanung. Die Abwassergrundleitungen werden auf dem kürzesten Weg nach außen geführt und enden ca. einen Meter außerhalb des Gebäudes und werden für den späteren Anschluss gekennzeichnet.

 

Fundament

Um das Eindringen von Frost unterhalb der Bodenplatte zu verhindern, setzen wir als Übergang von den Außenwänden zum Baugrund in 80 cm Tiefe ein Streifenfundament als Frostschürze. So wird verhindert, dass Sickerwasser eindringen und Frostschäden hervorrufen kann. Die Verfüllung der Frostschürze ist vom jeweiligen Baugrund abhängig, in der Regel wird hierfür Beton der Güte C 25/30 verwendet. In die Frostschürze wird umlaufend ein verzinktes Erdungsband mit einer Anschlussfahne im Hausanschlussraum eingebaut. Den Unterbau für die Bodenplatte bildet eine Sauberkeitsschicht aus Recycling-Material oder Kies mit einer Höhe bis zu 30 cm. Auf diese Schicht folgt eine zugelassene Sauberkeitsbahn (Noppenfolie), auf der entsprechend den jeweiligen statischen Besonderheiten fachgerecht der Bewehrungsstahl verlegt wird. Wenn eine Sohledämmung ausgeführt wird, besteht die Sauberkeitsbahn aus PE-Folie.

Weitere Informationen über die Gründung von Massivhäusern finden Sie hier: https://www.massivhaus-zentrum.de/gruendung.php.

 

Dämmung unter der Bodenplatte

Wenn vereinbart, wird die Bodenplatte mit einem 8 cm hohen Unterbau aus Polystyrol-Hartschaumplatten gedämmt, die wasserunempfindlich sind.

Bei ungünstigen geologischen Voraussetzungen können in folgenden Fällen Mehrkosten entstehen:

 

Bodenplatte

Die bis zu 20 cm starke Bodenplatte wird aus Beton der Güteklasse C 25/30 gefertigt und rau abgezogen. Die Feuchtigkeitsabdichtung erfolgt nach DIN 18195 Teil 4 (Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser). Sofern nicht gesondert oder in unserer Leistungszusammenstellung extra vereinbart, entspricht unsere Abdichtung der Bodenplatte und des Spritzsockelbereiches dem Lastfall Bodenfeuchte nach DIN 18 195 Teil 4.
Sollten die Vorgaben aus dem Bodengutachten, welches im Zuge der Planungsarbeiten durchgeführt wird, höherwertige Abdichtungen fordern, so sind diese nicht automatisch Leistungsbestandteil und somit als Nachtrag gesondert vom AN an den AG zu übergeben. Der AG hat die Mehrkosten, in Verbindung einer höherwertigen Abdichtung, zu tragen.

Standardgemäß werden in der Bodenplatte die folgenden Leerrohre aus KG (Kanalgrundrohr) ausgeführt:

Die vorgenannten Leerrohre sind Kalkulationsbestandteil. Eine abweichende Ausführung ist vom Auftraggeber bei den Ver- und Entsorgern zu erfragen und dem AN schriftlich mitzuteilen. Die Leerrohre werden auf der kürzesten Strecke bis zur Außenkante des Fundaments verlegt. Sofern ein Drucktest der Abwasserleitungen gefordert ist, so ist dies vom AG zu veranlassen.

Hinweis

Sofern Ihr Energieversorgungsunternehmen eine Mehrsparten-Hauseinführung fordert, stellt diese der Bauherr zur Verfügung. Hintergrund: Eine Mehrsparten-Hauseinführung ermöglicht die platzsparende Einführung der Medien (Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation) in das Haus. Die Energieversorgungsunternehmen nutzen dafür unterschiedliche Systeme.

 

Außenwände, Innenwände und Schornstein

1. Außenwände

Die Außenwände werden entsprechend der jeweiligen Statik sowie den Vorschriften der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) gefertigt. Innerhalb dieser Vorgaben werden individuelle Wünsche unserer Kunden selbstverständlich in der Leistungszusammenstellung erfasst und entsprechend ausgeführt.

2. Rohbauhöhen


Wir verwenden folgende Baustoffe für das Mauerwerk :

Standard:

Wenn nichts anderes vereinbart wurde, verwenden wir einschaliges Ziegelmauerwerk. Zur Ausführung kommt ein 36,5 cm starker Planziegel T9 von Wienerberger.

Ziegel vereinen zahlreiche Vorteile auf sich:

Als gedämmter Ziegel mit einer Steinwolle- oder Perlitfüllung ist er ebenfalls mit einer gesonderten Kalkulation erhältlich.

Alternativ

Ziegelmauerwerk mit Dämmfassade (24 cm Planziegel T14 von Wienerberger und Wärmedämmsystem). Diese Ausführung ist gesondert zu vereinbaren und führt zu einer individuellen Kalkulation. Für die Wärmedämmung stehen folgende Möglichkeiten für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) zur Wahl:

Für die Wärmedämmung stehen folgende Möglichkeiten für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) zur Wahl:

Tipp: Informationen über Dämmstoffe finden Sie unter https://www.massivhaus-neubau.de/daemmung.html.

Beim Bau von Doppel- oder Reihenhäusern fertigen wir die Haustrennwände mit einer jeweils zweischaligen Mauerwerkswand und sorgen mit 50 mm starken Dämmplatten für eine schalltechnische Entkopplung. Kommt nur eine Doppelhaushälfte zur Ausführung, so werden die zusätzliche Dämmung und der erforderliche Wetterschutz der Trennwand zum Nachbargebäude gegen Mehrpreis ausgeführt.

Auf Wunsch

Auf besonderen Wunsch bauen wir Ihr Massivhaus auch in Porenbeton, einschalig, in einer Stärke von 36,5 cm. Es handelt sich um einen weißen Gasbetonstein (Ytong) der Firma Xella. Diese Ausführung ist gesondert zu vereinbaren und führt zu einer individuellen Kalkulation. Porenbeton wird im Dünnbrettverfahren gemäß DIN 1053-1 (Mauerwerk – Berechnung und Ausführung) sowie DIN 4103-1 (nicht tragende Wände) verarbeitet.

 

Haustrennwände bei Doppel- oder Reihenhäusern

Beim Bau von Doppel- oder Reihenhäusern fertigen wir die Haustrennwände mit einer jeweils zweischaligen Mauerwerkswand und sorgen mit 40 mm starken Dämmplatten für eine schalltechnische Entkopplung. Kommt nur eine Doppelhaushälfte zur Ausführung, so werden die zusätzliche Dämmung und der erforderliche Wetterschutz der Trennwand zum Nachbargebäude gegen Mehrpreis ausgeführt.

 

Stahlbetonbauteile

Stahlbetonbauteile, die an die Außenluft grenzen, wie z. B.: Ringanker, Randbereiche von Betondecken und Bodenplatte oder auch Stürze über Öffnungen etc. dämmen schlechter als das Mauerwerk selbst und müssen somit zusätzlich gedämmt werden (Minimierung von Wärmebrücken und Einhaltung des Mindestwärmeschutzes). Dies erfolgt im Standard mit geeigneten Styroporbaustoffen. Der Sockelbereich des Hauses besteht zwar aus Mauerwerk und nicht aus Stahlbeton, wird jedoch, um die Abdichtung in diesem Bereich zu gewährleisten, mit einem dünneren Mauerwerksstein ausgebildet, abgedichtet und entsprechend stirnseitig mit Styropor gedämmt. Gerne erläutern wir Ihnen dieses Thema gesondert.

 

Balkone

Wir bieten zwei verschiedene Balkon-Varianten an:

  1. Der aus der Gebäudehülle herausragende Balkon besteht aus einer Kragplatte, die thermisch durch das tragende Wärmedämmelement Isokorb® der Firma Schöck vom übrigen Gebäudeteil getrennt ist. Das Balkonelement weist ein leichtes Gefälle nach außen auf, sodass die Entwässerung über eine Wassernase an der Unterseite des Balkons erfolgen kann. Im Anschlussbereich zu den Außenwänden wird eine Abdichtung mit einer Breite / Höhe von ca. 20 cm hergestellt. Bodentiefe Fenster bzw. Türelemente erhalten eine massive Brüstung (analog Baustoff des Außenmauerwerks). Die Höhe dieser Brüstung wird, je nach Aufbau des Balkonbelages (Eigenleistung Bauherr), mindestens 15 cm über den fertigen Fußbodenaufbau des Balkons erstellt und ermöglicht somit den fachgerechten Anschluss einer Abdichtung gegen Feuchtigkeit gem. DIN 18195 Teil 4. Bodentiefe Fenster erhalten eine Außenfensterbank, eine Stufe ist in diesem Bereich erforderlich. Andere Ausführungen sind nur gegen gesonderte Vereinbarung und Vergütung möglich.  Ein Bodenbelag ist im Leistungsumfang nicht enthalten. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit erhält der Außenputz eine Abschlussabdichtung gegen Bodenfeuchte bis 5 cm über geplantem Fertigbelag des Balkons.
  2. Liegt direkt unter dem Balkon Wohnraum, wird der Balkon mit einer Bitumen-Dampfbremse auf der Betonplatte gegen Durchfeuchtung ausgestattet. Mit Gefälle-Dämmplatten werden sowohl die Wärmedämmung als auch der Wasserablauf gewährleistet.
    Mit zwei Lagen Bitumenbahnen wird die Loggia abgedichtet. Die Entwässerung erfolgt mithilfe von Rinneneinhangblechen und einer Regenrinne.

Balkongeländer bestehen aus einem Ober- und Untergurt einschl. Füllstäben. Wir liefern und montieren Balkongeländer aus verzinktem Rund- oder Viereckstahl, ca. 90 cm hoch. Die Befestigung erfolgt von vorn in der Betondecke oder im Mauerwerk.

 

Innenwände

Die Wahl des Baustoffs für die tragenden Innenwände richtet sich nach dem Baustoff für die Außenmauern. Die tragenden Innenwände haben in der Regel eine Stärke von 17,5 cm. Für die Ausführung der nicht tragenden Innenwände (Trennwände) kommen zwei Bauweisen infrage:

Massivbauweise (Standard):

Die Wahl des Baustoffs richtet sich nach dem Baustoff für die Außenmauern des Außenmauerwerks. Die nicht tragenden Innenwände haben in der Regel eine Stärke von 11,5 cm.

Trockenbauweise (optional):

Das verwendete System setzt sich aus raumhohen Metallständerwänden mit einer Stärke von 75 mm, 60 mm starker mineralischer Hohlraumdämmung (Glaswolle) sowie einer beidseitigen Doppelbeplankung mit 12,5 mm starken Gipsbauplatten zusammen. Die so erstellten Innenwände haben eine Stärke von 125 mm.

Hinweis:
Nicht tragende Innenwände sind in der Ausbaustufe Rohbau eine Eigenleistung des Bauherrn.

 

Schornstein (raumluftunabhängige Betriebsweise)

Der Schornstein wird, sofern beauftragt, ein- oder mehrzugig als Fertigteilschornstein (Wienerberger Kamtec LAS 18/20 W) ausgeführt. Der Standard-Durchmesser beträgt 18 oder 20 cm. Zum Leistungsumfang gehören eine hinterlüftete Verkleidung mit Bogenschnitt-Schiefer-Schablonen 20/20 cm, zwei feuerverzinkte Standroste und ein Dachausstiegsfenster für unbeheizte Bereiche.

 

Betondecken/ Geschossdecken

 

Wärmedämmung und Dampfbremse im Dach

Im ausgebauten Teil des Dachgeschosses werden die Dachschrägen sowie die Decke zum Spitzboden (Kehlbalkendecke) wärmegedämmt und 1 x mit 12,5 mm starken Gipskarton-Bauplatten beplankt. Kalkulationsgrundlage für die mineralische Dämmung (Glaswolle) ist eine Dämmdicke von 20 cm und eine Dämmqualität in WLG 035. Die tatsächlich einzubauende Dämmdicke und Dämmqualität wird durch die Wärmeschutzberechnung vorgegeben.

Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung erfolgt nach der Wärmebedarfsberechnung mit Mineralfaserdämmstoff (Glaswolle). Weiterhin wird eine Dampfbremsfolie gemäß den Herstellerrichtlinien eingebaut. Die Beplankung erfolgt mit Gipskartonplatten d = 12,5 mm auf einer Grund- und Traglattung. In den Nassräumen werden imprägnierte Gipskartonbauplatten verwendet.

Kehlbalkendämmung

Die Dämmung erfolgt in den Balkenzwischenräumen durch Mineralfaserdämmstoff (Glaswolle) mit unterseitiger Dampfbremse gemäß Wärmebedarfsberechnung. Der Bodenraum (Spitzboden) ist nicht ausgebaut. Die Decke wird unterseitig mit Gipskartonplatten d = 12,5 mm verkleidet und verspachtelt. Die Verspachtelung der Gipskartonfugen und Ecken sowie die Anschlussfugen zwischen Mauerwerk und Gipskartonplatten (Kellenschnitt) in der Qualitätsstufe Q2 sind im Leistungsumfang des Auftragnehmers enthalten.

Dämmung der Holzbalkendecke bei ausbaufähigem Dachgeschoss

Die Dämmung erfolgt in den Balkenzwischenräumen der Holzbalkendecke durch Mineralfaserdämmstoff (Glaswolle) mit unterseitiger Dampfbremse gemäß Wärmebedarfsberechnung. Die Decke zum Dachgeschoss wird unterseitig mit Gipskartonplatten d = 12,5 mm verkleidet und verspachtelt. Die Verspachtelung der Gipskartonfugen und Ecken sowie die Anschlussfugen zwischen Mauerwerk und Gipskartonplatten (Kellenschnitt) in der Qualitätsstufe Q2 sind im Leistungsumfang des Auftragnehmers enthalten.

Hinweise

  1. Die Verspachtelung erfolgt in der Qualitätsstufe 2 (Q2). Es werden dabei zunächst alle Fugen geschlossen und die Schraubenköpfe überspachtelt. Im zweiten Arbeitsschritt werden mit einem Feinspachtel die Plattenübergänge stufenlos verspachtelt, sodass keine Riefen oder Grate mehr sichtbar sind. Ziel dieser Leistung ist es, den Fugenbereich durch stufenlose Übergänge der Plattenoberfläche anzugleichen. Diese Verspachtelung eignet sich für mittel und grob strukturierte Wandbekleidungen wie z. B. Raufasertapeten, grob strukturierte Anstriche oder Oberputze über 1 mm Körnung.
  2. In den Ausbaustufen Ausbauhaus und Rohbau ist diese Leistung nicht enthalten.
  3. Werden die Trockenbauarbeiten in Eigenleistung ausgeführt, gehören die Wärmedämmung und die Dampfbremse auch zu den Eigenleistungen.

 

Gerüstbau

Alle für die Durchführung der Baumaßnahmen benötigten Gerüste werden unter Beachtung einschlägiger Vorschriften dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend erstellt und bis zur Fertigstellung der Außenputzarbeiten unterhalten.

Hinweis
Sofern Sie die Außenputzarbeiten in Eigenleistung ausführen, wird das Gerüst nur gegen Mehrpreis vorgehalten.

 

Außenputz

 

Innenputz

Die gemauerten Innenwände im EG und ausgebauten OG / DG erhalten einen geglätteten Gipsmaschinenputz mit den erforderlichen verzinkten Eckschutzschienen. Die Putzoberfläche entspricht der vom Bundesverband der Gipsindustrie e. V. empfohlenen Standardqualität "Q2". Putzoberflächen der Qualitätsstufe 2 entsprechen den üblichen Anforderungen an Wand- und Deckenflächen und sind insbesondere geeignet für die Aufnahme von Tapeten oder dekorativer Oberputze > 1,0 mm.

Hinweis: Bei der Ausbaustufe Rohbau ist der Innenputz in Eigenleistung auszuführen.

 

Dachstuhl, Dachüberstand, Gauben

Alle nachfolgenden Beschreibungen beruhen auf der Annahme, dass sich das zu errichtende Gebäude innerhalb der Windzonen I oder II befindet.

Dachstuhl

Dachneigung und -form richten sich nach der individuellen Leistungszusammenstellung. Wir bauen einen Vollholzdachstuhl aus Nadelholz der Güteklasse S10, Schnittklasse A/B, der eine Schneelast von 0,75 kN/Quadratmeter (Schneelastzone I) tragen kann.
Gemäß der DIN 68800 werden ausschließlich umweltfreundliche Holzschutzmittel ohne PCP verwendet, sofern erforderlich. Die gehobelten Sichtflächen werden mit farblosem Holzgrund gegen Insektenbefall und Blaufäule geschützt und mit einer farbigen Holzschutzlasur ausgerüstet. Die Montage eines umlaufenden Dachkastens mit Nut- und Federbrettern ist nach gesonderter Vereinbarung möglich. Mehrkosten können bei Herstellung des Dachstuhls für die Schneelastzonen 2 und 3 entstehen sowie bei Solar- und Photovoltaikanlagen. Wir können diese erst ermitteln, wenn uns die statischen Berechnungen vorliegen. In diesem Fall erhalten Sie einen Nachtrag.

Bungalows und Stadtvillen erhalten eine Dachkonstruktion als Dachbindersystem mit Dachkasten, sofern es sich nicht um eine Ausführung mit Flachdach handelt.

Hinweis
Wird die Dachkonstruktion als Binderdach ausgeführt (Standardausführung bei Bungalows und Stadtvillen mit Walmdach) kommen Fachwerkbinder zum Einsatz. Zu beachten ist, dass diese Binderdachkonstruktion den Dachraum ausfüllt und somit keine Dachraumnutzung möglich ist. Die Dachebene ist somit nur zu Revisionszecken begehbar. Wünschen Sie eine Dachraumnutzung, so ist diese Ausführung gesondert zu vereinbaren, was zu einer individuellen Kalkulation und Zusatzkosten führt.

Dachüberstände

Der Dachüberstand bemisst sich an den Angaben der Bauplanung bzw. des Haustyps. In der Regel beträgt dieser:

Der Dachüberstand berechnet sich von der Außenkante des Außenmauerwerks bis zur Vorderkante Sparren bzw. Stirnbrett (ohne Dachrinne). Abweichende Maße sind nach Absprache möglich. Die sichtbaren Sparren- und Pfettenköpfe sowie die Profilholzverkleidung der Untersichten sind gehobelt und erhalten einen waagerechten Anschnitt als Profilierung. Bei Walm- oder Mansarddächern erfolgt die Fertigung der Dachüberstände als Kastengesims. Sichtbare Holzteile erhalten eine PCP-freie Lasur gemäß DIN 68800. An den Traufseiten wird ein Lüftungsband in weiß eingefügt.

Gauben (nach Vereinbarung)

Bei Gauben mit einer Dachneigung unter 22°, jedoch über 12°, wird ein wasserführendes Unterdach zusätzlich eingebaut. Die Eindeckung erfolgt analog der Ziegeleindeckung des Hauptdaches. Ist die Dachneigung unter 12°, wird eine Vollschalung mit darüberliegender 2-lagiger Bitumenabdichtung hergestellt. Bei aufgesetzten Gauben werden die Front- und Seitenwände mit Naturschieferplatten 20/20 cm verkleidet. Gauben, deren Front- und Seitenwände aus Mauerwerk bestehen, erhalten einen Außenputz analog zum Haupthaus. Besteht nur die Frontseite aus Mauerwerk, erhalten die Seitenwände eine Naturschieferverkleidung in 20/20 cm. Der Dachüberstand beträgt i. d. R. 25 cm. Abweichungen dazu sind den Plänen zu entnehmen.

 

Dachdecker / Dachabdichtung / Dachfenster

Dacheindeckung

Wir verwenden engobierte Tondachziegel der Firma BRAAS mit der Bezeichnung Rubin 9V, in den preisneutralen Farben: Naturrot, Kupferrot, Dunkelbraun oder Anthrazit, die auf einer diffusionsoffenen Unterspannbahn inkl. der Trag- und Konterlattung verlegt werden. Die Farbe und Form der Ziegel richten sich nach den örtlichen Bauvorschriften und dem Kundenwunsch. Abweichungen zum kalkuliertem Standard können gesondert vereinbart werden

Dachfenster (nach Vereinbarung)

Zur Ausführung kommen Klapp-Schwing-Fenster in Holz klar lackiert von VELUX (Typ: GPL 3070 Thermo, U-Wert: 1,3 W(m²K). inkl. BDX Dämm- und Anschluss-Set. Innenseitig werden die Dachflächenfenster im Trockenbau verkleidet.  Rollläden für Dachfenster können auf Wunsch gesondert kalkuliert werden.

Attika-Flachdächer

Sofern Ihr Haus ein Attikaflachdach (Betondecke über dem OG mit umlaufender Aufmauerung) besitzt, wird oberhalb der Betondecke eine Wärmedämmung aus Styropor als Gefälledämmung eingebaut. Kalkuliert ist eine Dicke von 200 mm mit der WLG 035. Sofern die Wärmeschutzberechnung andere Dicken oder WLG's fordert, sind diese gesondert zu kalkulieren und an den AG zu übergeben. Die Abdichtung wird mittels Bitumenbahnen, einschließlich aller erforderlichen Randanschlüsse fachgerecht hergestellt. Die umlaufende Attika wird im Material des Außenmauerwerks erstellt und erhält oberseitig eine Verkleidung aus Zinkblech. Entwässert wird das Daches über Einlaufkästen aus Zink inkl. der erforderlichen Notabläufe, welche an das Außenmauerwerk montiert werden. Von dort aus wird das Regenwasser über Regenfallrohre nach unten abgeleitet welche an der Oberkante des Gebäudesockels enden. Derartige Flachdächer sind auch mit Kiesschüttungen oder als Gründach ausführbar welche wir Ihnen gerne gesondert anbieten.

Flachdächer mit einer Dachneigung unterhalb von 12°

Flachdächer mit einer Dachneigung geringer als 12° (z. B. Schleppgauben oder Pultdächer etc.) werden oberhalb der Sparren mit einer Vollschalung aus OSB-Platten 22 mm ausgestattet. Abgedichtet wird die Dachfläche fachgerecht mit Bitumenabdichtungsbahnen. Eine Entwässerung erfolgt in Titan-Zink.

Klempner / Spengler

Dachrinnen und Fallrohre werden in Titanzinkblech-Ausführung geboten, die Fallrohre enden an der Oberkante des Gebäudesockels. Der Anschluss der Regenfallrohre an das Regenwassersystem einschl. Standrohr sind nicht Bestandteil unserer Leistungen.

Fenster / Fenstertüren 

Bei den Fenstern und Fenstertüren handelt es sich um weiße Kunststoffelemente der Hersteller

mit folgenden Eigenschaften:

Die Fenster sind mit verdeckt liegenden Einhand-Dreh-Kipp-Beschlägen versehen. Durch die innen liegenden Stahlprofile werden langfristig Verformungen der Profile verhindert.

Schiebetüren (gegen Mehrpreis lieferbar)

Sofern der Einbau einer Schiebetür vereinbart wurde, wird diese als Parallel-Schiebe-Kipp-Tür (PSK-Tür) ausgeführt.

Hinweise

  1. Bei Einbau von gesondert zu beauftragenden Luftzwischenraumsprossen oder Sonderverglasungen (z. B. Sicherheitsglas, Schallschutzglas etc.) verändert sich der Ug-Wert je nach Einbausituation.
  2. Erhöht sich auf Wunsch des Kunden die Fensteranzahl und Größe derart, dass die Vorgaben der EnEV nicht mehr eingehalten werden können und dadurch eine zusätzliche Dämmung erforderlich wird, ist die zusätzliche Dämmung gegen Mehrpreis zu vereinbaren. Bei unserer Kalkulation gehen wir davon aus, dass die Hauptfensterflächen nach Süden ausgerichtet sind.

 

Brüstungsgeländer

Brüstungsgeländer, bestehend aus einem Ober- und Untergurt einschl. Füllstäben, werden aus verzinktem Rund- oder Viereckstahl vor bodentiefen Fenstern und Türen der höher liegenden Räume und Treppenanlagen eingebaut, sofern dies im Leistungsumfang enthalten ist.

 

Rollläden

Bereits im Standard enthalten sind gedämmte Aluminium-Rollläden in den preisneutralen Farben Weiß, Lichtgrau, Hellgrau, Alu-Metallic, Anthrazitgrau, Creme, Hellbeige, Beige und Braun. (Höhe der Lamellen: 37 mm) Die Bedienung erfolgt über einen aufgeschraubten Gurtwickler. Die Rollladenkästen werden als Aufsatzkästen hergestellt die sowohl innen als auch außen verputzt werden und in der Fassade nicht sichtbar sind. Rund-, Stichbogen- und Schrägfenster können nach gesonderter Vereinbarung mit Rollläden ausgestattet werden.

Rollladenantrieb mit Funksteuerung

Sofern vereinbart, werden die Rollläden mit elektrischem Rollladenantrieb mit Funksteuerung inkl. einer kabellosen Zentralsteuerung ausgeführt.

Jalousien

Sollten Jalousien (Raffstore) gewünscht werden, so werden diese gesondert kalkuliert und ausgewiesen.

 

Fensterbänke

Hinweis:
In der Ausbaustufe Rohbau sind Innenfensterbänke nicht im Leistungsumfang enthalten. Gleiches gilt auch für die Außenfensterbänke, wenn der Außenputz in Eigenleistung ausgeführt wird.

 

Hauseingangstür

Der Bauherr kann seine individuelle Wahl aus mehreren Kunststofftürfüllungen, Verglasungen sowie Türbeschlägen gemäß Mustervorlage treffen. Die Hauseingangstür verfügt über verstärkte und verzinkte Stahlprofile, um den Einbruchwiderstand und die Langlebigkeit zu optimieren. Zudem ist die Haustür mit einer VdS-zertifizierten Automatik-Mehrfachverriegelung (beim Zuziehen der Tür) ausgestattet. Zum Einsatz kommen diese Türen:

Beschläge:

Bereits im Standard besitzen unsere Haustüren außen einen Edelstahlstoffgriff (Typ: E5012, 330 mm). Innen erhalten sie eine Langschild-Drückergarnitur in weiß.

 

Innentüren

Im Standard sind die DIN-Rohbauöffnungsbreiten wie folgt kalkuliert: 63,5 cm, 76 cm, oder 88,5 cm. Die Innentürhöhe (von Oberkante Fertigfußboden bis Unterkante Innentürsturz) beträgt 201 cm. Welche Öffnungsmaße berücksichtigt wurden, ist den Plänen der Leistungszusammenstellung zu entnehmen. Gerne berücksichtigen wir, gegen Mehrpreis, auch höhere und/oder breitere Innentürelemente. Wir verwenden Türen mit einer Continuous-Pressure-Laminate-Oberfläche (CPL) des Herstellers Herholz, die sehr robust sind. Das Türblatt hat eine Stärke von etwa 40 cm (DIN 68706) und ist dreiseitig gefälzt. Die Einlage des Türblattes wird als Röhrenspanplatte ausgeführt. Das Türblatt wird mit Rundkante ausgeführt. Die Türzargen entsprechen der DIN 18101, haben eine Breite von ca. 60 mm sowie eine Stärke von ca. 16 mm in Wandrichtung und werden mit Rundkante ausgeführt. Das dreiseitige Dichtungsprofil im Türfutter ist elastisch.

Zur Auswahl stehen die CPL-Oberflächen: Zimtbirke, Granitbirke, Schieferbirke, Sandbirke, Eiche Polar, Landbuche, Berg-Ahorn, Nussbaum, Esche Weiß Struktur, Vital Ast-Eiche, Vita Pinie hell, Wenige, Eiche hell, Uni-Grau, Uni-Weiß, Brillant-Weiß.

Der Bauherr hat die Auswahl unter folgenden verschiedenen Drückergarnituren, welche preisneutral sind: UD Eleganz-2, UD Eleganz-3, UD Eleganz-4, UD Eleganz-5.

Individuelle Ausführungen werden separat angeboten und entsprechend ausgeführt.

Hinweis
Innentüren sind nur bei schlüsselfertiger Ausführung enthalten.

 

Fliesenarbeiten

Sie wählen aus einer reichhaltigen Auswahl an Fliesen direkt bei unseren Großhändlern im Rahmen der Bemusterung im Brutto-Materialpreis von bis zu 20,00 Euro pro m² inkl. MwSt. Ihre Wunschfliese aus. Kalkulationsgrundlage sind Fliesengrößen von 30/30 cm als Bodenfliese und 20/25 cm als Wandfliese. Berechnungsgrundlage für Mehr- bzw. Minderpreise bildet die zu fliesende Fläche. Es erfolgt eine Grundierung der Boden- und Wandbereiche. Im Spritzwasserbereich der Wanne und Dusche wird eine zweifache Streichisolierung mit Ixelbändern an den Wand-/Bodenübergängen ausgeführt.

Ausstattung Wandfliesen

Ausstattung Bodenfliesen

In unseren Massivhäusern sind folgende Räume mit Fußbodenfliesen belegt:

Hinweise

  1. Im HWR wird die Standfläche der Heizungstechnik nur auf besonderen Wunsch und gegen Mehrpreis gefliest, jedoch wird die Bauzeit dadurch verzögert.
  2. Dehnungsfugen aus Silikon sind Wartungsfugen.
  3. Dekore, Diagonalverlegung oder farbige Verfugungen sind gegen Mehrpreis möglich.
  4. Bei Ausbaustufen Rohbau und Ausbauhaus sind Fliesenarbeiten nicht enthalten.

 

Treppenanlage

Je nach Leistungszusammenstellung und Kalkulation kommen folgende Treppenvarianten zur Ausführung:

Massivholztreppe (TBI-Modell Kampen 2)

Die Innentreppe wird, sofern nichts anderes vereinbart wurde, als bolzengelagerte Massivholz-Wangentreppe in Buche mit stabverleimten Trittstufen, senkrechten runden Holzstäben und dazu passenden Eckpfosten und einem Handlauf gefertigt und montiert.

Betontreppe (sofern vereinbart)

Die Ausführung der Betontreppe erfolgt aus Stahlbeton-Fertigteilen, wobei sich die Stufenhöhe und Treppenbreite an der DIN 18 065 orientieren. Das grundierte Geländer umfasst Pfosten mit 42er Rundrohr, einen Handlauf, Unter-/Obergurt mit 22er Rundrohr und Füllungsstäbe mit 12er Rundstahl und wird an der Treppenwange montiert. Das Podestgeländer folgt dieser Ausführung. Beim schlüsselfertigen Hausbau führen wir gegen Mehrpreis die Betontreppe mit einem Belag Ihrer Wahl aus.

Selbstverständlich führen wir auf Wunsch jede weitere Art von Treppen aus. Die Berechnung der Mehr- oder Minderkosten erfolgt in diesem Fall separat.

Hinweis
In der Ausbaustufe Rohbau ist keine Treppe vorgesehen, gegen Mehrpreis ist jedoch der Einbau einer Betontreppe ohne Geländer und Belag möglich.

 

Heizungsanlage

Die Position der Heizungstechnik im dafür vorgesehenen Heizungsraum/HWR wird in Abhängigkeit der Herstellervorschriften und der örtlichen Gegebenheiten vom Fachbetrieb für Heizungstechnik festgelegt. Kundenwünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Je nach Raumkonzept des Bauvorhabens können vertikale Steig- und/oder Entlüftungsleitungen erforderlich sein. Diese werden in der Regel im Gebäude vor der Wand montiert und anschließend im Trockenbau verkleidet. Im Heizungsraum werden die Leitungen nicht verkleidet. Die Notwendigkeit und Lage dieser Leitungen ergeben sich aus den Standorten der Sanitärobjekte bzw. der Heizungstechnik. Unsere Bauherren haben die folgenden Möglichkeiten:

Gasheizung mit Solaranlage für Brauchwassererwärmung

Die hocheffiziente Heizungsanlage des renommierten Herstellers Weishaupt (Typ: WTC als wandhängendes Gas-Brennwertgerät) passt ihre Leistung mithilfe einer speziellen Regelungsautomatik an die Witterungsverhältnisse an. Die Heizzentrale wird hinter dem Gas-Hausanschluss im Hauswirtschaftsraum montiert und über ein doppelwandiges Systemrohr entlüftet, das aus dem Hauswirtschaftsraum auf das Dach geleitet wird. Das Gerät ist zugelassen für die Gasarten E, LL und B/P. Ebenso verfügt es über eine integrierte LAN-Schnittstelle zur Anbindung an das WEM-Portal (Steuerung per App oder PC möglich). Die Nennleistung wird im Rahmen der Wärmebedarfsberechnung ermittelt.

Solaranlage zur Brauchwassererwärmung
Für die Brauchwassererwärmung werden eine Solaranlage (Westech Solar, Typ: WT-B 30) mit einer Kollektorfläche von 5,05 m² inkl. der benötigten Regelungstechnik sowie einer wärmegedämmten Solarkreisleitung und ein Warmwasserspeicher mit 300 Litern (Cosmo Solarspeicher DUO 300) Fassungsvermögen installiert.

Hinweise:

  1. Häuser mit Gasbrennwertheizungen inkl. solarer Warmwasserausbereitung erfüllen i. d. R. nicht die gesetzlichen Anforderungen (EnEV und EEWärmeG) in Puncto erneuerbare Energien. Dies lässt sich leider nicht für alle Haustypen verallgemeinern. Deshalb ist die Wärmeschutzberechnung, welche in unseren Leistungen selbstverständlich enthalten ist, wichtiges Instrument, um Kenntnis über die genaue Ausführung der Anlagentechnik zu erlangen. So kann es erforderlich sein, dass zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden (z. B. der Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung). Unabhängig davon wird der Einsatz einer Lüftungsanlage ausdrücklich von uns empfohlen.
  2. Je nach Dachform, Größe und Ausrichtung der Dachflächen ist der Ertrag der Solarmodule nicht immer effektiv. Hier kommt es auf die Ausrichtung des Hauses, die Dachform und die Dachfläche an. Auch Verschattungen können großen Einfluss nehmen. Auf Wunsch installieren wir zusätzlich eine heizungsunterstützende Solaranlage, für die weitere Solarmodule erforderlich werden.
  3. Unter Berücksichtigung der Gesamtkosten für eine Gasbrennwertheizung mit Solaranlage für Brauchwasser und der obligatorischen Be- und Entlüftungsanlage ergibt sich oft, dass die Installation einer Luft-Wärmepumpe günstiger und langfristig sinnvoller wäre. Bitte lassen Sie sich diesbezüglich beraten!

Luftwärmepumpe

Wir bieten eine Luft-Wasser-Wärmepumpe des renommierten Herstellers Weißhaupt (Typ: WWP LS) an, die äußerst effizient arbeitet. Hierbei handelt es sich um sogenannte Splittwärmepumpen. Splitt heißt, dass die Wärmepumpe geteilt ist: In eine Außeneinheit, die Wärme aus der Außenluft holt und ins Hausinnere pumpt, und eine Inneneinheit – ein Wandgerät – für die Wärmeverteilung und die Trinkwassererwärmung. Die hocheffiziente Heizungsanlage passt ihre Leistung mithilfe einer speziellen Regelungsautomatik an die Witterungsverhältnisse an. Die Nennleistung wird im Rahmen der Wärmebedarfsberechnung ermittelt. Zur Wärmepumpen-Anlage gehören das Außengerät und die Inneneinheit mit vollständig eingebautem Zubehör.
Dazu gehören:

Die Position des Außengerätes ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, in unmittelbarer Nähe des Heizungsraumes. Sofern eine andere Position gewünscht oder erforderlich ist, erfolgt dies gegen gesonderte Berechnung.

Erdwärmepumpe auf Solebasis

Sie erhalten von uns eine Erdwärmepumpe vom renommierten Hersteller Weißhaupt (Typ: WWP S). Die Anlage überträgt die Wärme auf ein Kältemittel und pumpt es auf das erforderliche Temperaturniveau. Aus 1 kW Strom gewinnt eine Weishaupt Sole/Wasser-Wärmepumpe bis zu 5 kW Heizleistung und gehört damit zu den besten Energieverwertern auf dem Markt. Die Nennleistung wird im Rahmen der Wärmebedarfsberechnung ermittelt. Aufgestellt wird das Gerät im Hauswirtschaftsraum.
Im Leistungsumfang sind die Erdwärmesonden, die erforderliche Bohrung sowie die Leitungsgräben als auch die Hauseinführung nicht enthalten, da die Kosten von folgenden Rahmenbedingungen abhängen: Transmissionswärmeverluste des Hauses, Untergrundbeschaffenheit, behördliche Auflagen und Eigenschaften des Baugrundstückes.
Sie erhalten von uns auf Wunsch ein verbindliches Angebot, wenn wir die dafür notwendigen Unterlagen erhalten haben. Dies sind

Diese Unterlagen lassen sich vor Abschluss eines Bauvertrages nur beschaffen, wenn Sie die Kosten dafür im Vorfeld tragen.

Weitere Heizungsanlagen, wie zum Beispiel Hybridanlagen und Holzheizungen oder auch Photovoltaikanlagen und Eigenstromanlagen, können auf Wunsch gesondert angeboten werden.

Hinweis
In der Ausbaustufe Rohbau ist keine Heizungsanlage vorgesehen.

Fußbodenheizung

Heizungsanlagen und insbesondere Wärmepumpen arbeiten umso effizienter, je niedriger die Temperaturdifferenz von der Energiequelle bis zum Heizungsverteilungssystem ist. Daher bauen wir Ihr Haus ausschließlich und unabhängig von der Art der Heizungsanlage mit einer Fußbodenheizung. Die speziellen Verbundrohre beziehen wir vom Markenhersteller Firma Roth (Typ: Systemheizrohr X-PERT S). Dessen Verlegeabstände werden vom Systemhersteller vorgegeben. Die kabelgebundenen Einzelraumregelungen beziehen wir ebenfalls von Firma Roth (Typ: Basicline H 230 C in weiß). Ebenso sind die erforderlichen Stellmotore (Roth Stellantrieb NC 230 V) im Festpreis enthalten. In jeder beheizten Etage wird ein verzinkter Aufputz-Heizkreisverteiler (Roth HKV mit Durchflussanzeige) installiert, dessen Größe an die jeweilige Heizleistung angepasst ist. Der Verteilerschrank selbst (Roth AP-Verteilerschrank) wird in weiß montiert. Folgende DIN-Normen sind einzuhalten:

Der Hauswirtschaftsraum als auch Abstellräume erhalten keine Fußbodenheizung.

Handtuchheizkörper

Auf Wunsch und gegen gesonderte Berechnung statten wir Ihr Bad und Gäste-WC zusätzlich mit einem beheizbaren Handtuchheizkörper aus.

Fußbodenaufbau

Sofern nicht anders vereinbart, führt das Heizungsgewerk den Aufbau der Fußböden wie folgt aus:

Hinweise:

  1. Bei unseren Planungen gehen wir von einem Bodenbelag bis zu einer Dicke von 1,5 cm aus. Sofern dickere Oberbeläge gewünscht sind (z. B. Parkett), informieren Sie uns bitte, gerne berücksichtigen wir dies in unserer Planung.
  2. In der Ausbaustufe Rohbau ist keine Fußbodenheizung vorgesehen.

 

Estrich

Im Erd-, Ober- und Dachgeschoss wird schwimmender Estrich aufgebracht. Es wird Zement-Estrich entsprechend DIN 18 560 und 18 353 verwendet.

Tipp: Informationen über die Estricharbeiten im Eigenheim finden Sie hier auf https://www.zbo.de/eigenleistungen/estrich.html.

Hinweis
In der Ausbaustufe Rohbau sind die Estricharbeiten nicht im Leistungsumfang enthalten.

 

Be- und Entlüftungsanlage

1. Dezentral (Wenn angeboten, ist dies die kalkulierte Standardvariante.)

Unsere dezentrale Lüftungsanlage wird vom Hersteller inVENTer gefertigt. Das Lüftungssystem besteht aus paarweise angeordneten Lüftungsgeräten inkl. einer Wärmerückgewinnung (bis zu 87 %). Sie arbeiten immer im Gegentakt. Der Ventilator eines Lüftungsgerätes dreht sich 70 Sekunden lang in eine Richtung und transportiert die verbrauchte Luft nach außen. Dabei speichert der Keramik-Wärmespeicher die Wärme der Luft aus dem Innenraum. Anschließend ändert sich die Drehrichtung. Nun strömt die frische Luft von außen in den Innenraum. Dabei gibt die Keramik die gespeicherte Wärme wieder an die Frischluft ab. Ein Großteil der Wärme bleibt dadurch erhalten. Montiert werden die Einheiten in der Außenwand, gemäß Berechnung und Vorgabe des Systemherstellers. Die Innen- und Außenansicht ist in Weiß gehalten. Die kontrollierte Be- und Entlüftung erfolgt in den Schlaf- und Wohnräumen. Im Bad und Gäste-WC erfolgt eine regelbare feuchtigkeitsgesteuerte Entlüftung über Einbaulüfter in der Wand.

2. Zentral (Gilt nur, wenn ein individuelles Angebot dafür vorliegt!)

Im Haus wird ein komplettes Lüftungssystem inkl. Wärmetauscher, Leitungen, Filter sowie aller erforderlichen Anschlüsse geliefert und montiert. Die von uns eingebaute, zentrale Lüftungsanlage vom Hersteller Helios (Typ: KWL EC) ist serienmäßig mit Helios easyControls ausgestattet. Dank integriertem Webserver und LAN-Anschluss sind die Geräte in das PC-Netzwerk einbindbar und über eine Bedienoberfläche im Webbrowser komfortabel per Laptop oder Smartphone steuerbar. Die kompakten Wandgeräte werden im HWR montiert. Die Lüftungsleitungen werden entweder im Fußboden oder auf der Wand verlegt. Das Bodengitter der Belüftungsleitung besteht aus Edelstahl sowie den Fassadenblenden. Die genaue Planung und Auslegung der Lüftungsanlage erfolgt durch den Systemhersteller.

Tipp: Informationen über Lüftungsanlagen erhalten Sie auf www.heizungssysteme.org/be-und-entlueftungsanlagen.html.

 

Gas-, Wasser- und Sanitärinstallation

Die Installation der Trinkwasserleitungen erfolgt ab dem Hauswasseranschluss im Hauswirtschaftsraum. Die Wasserleitungen zur Küche, zum Bad und zum Gäste-WC bestehen aus PE-Rohren. Die benötigten Zu- und Ableitungen werden im Fußbodenbereich zu den Sanitärobjekten verlegt. Die Entwässerung wird mit einem Hochtemperatur-Rohr gewährleistet, das an die in der Bodenplatte verlegten Abwasserrohre angeschlossen wird. Je ein Entwässerungsrohr wird in der Küche, im Bad, im Gäste-WC und dem Hauswirtschaftsraum installiert. Ein Waschmaschinenanschluss in der Küche oder im Hauswirtschaftsraum, Zu- und Abfluss für Geschirrspüler in der Küche und ein frostsicherer Außenwasserhahn (Sepp-Eis) sind im Leistungsumfang enthalten. Bei unserer Wasserinstallation ist selbstverständlich ein Kerzenfilter (Boxer KD 1“ mit Druckminderer), sowie eine Brauchwasserpumpe (Wilo Star Z Nova A) enthalten.

Hinweise

  1. Sofern Sie ein Haus mit Keller bauen und den HWR nebst Heizungsanlage dort einrichten möchten, ist in der Regel eine Hebeanlage notwendig. Diese erhalten Sie gegen Mehrpreis und gesonderte Vereinbarung.
  2. Bei unserer Kalkulation gehen wir davon aus, dass sich der Hauswasserzähler im Hauswirtschaftsraum des Hauses befindet.
  3. In der Ausbaustufe Rohbau ist diese Position nicht enthalten.
  4. Bei Einsetzen der Frostperiode müssen Sie am Absperrventil des Außenwasserhahns das überflüssige Wasser ablaufen lassen und geeignete Frostschutzmaßnamen treffen.

Sanitärausstattung/Sanitärobjekte

Wir verwenden

Hinweis:
Auf Wunsch bieten wir Ihnen hinsichtlich der Sanitärobjekte und Armaturen auch alternative Ausstattungen und Hersteller an, die wir dann individuell kalkulieren.

Ausstattung im Bad

Ausstattung im Gäste-WC

Hinweise

  1. In den Ausbaustufen Ausbauhaus und Rohbau sind die Sanitärobjekte nicht enthalten.
  2. Beim Ausbauhaus werden die erforderlichen Zu- und Ableitungen zum jeweiligen Standort des geplanten Sanitärobjekts im Fußbodenbereich verlegt.

 

Elektroinstallation

Die Elektroinstallation wird gem. den VDE-Vorschriften und den Bestimmungen des jeweiligen Energieversorgungs-Unternehmens ab der Hauptsicherung mit dem Ausstattungswert 1 durchgeführt. In dem im Hauswirtschafts- oder Hausanschlussraum montierten Aufputzzählerschrank (in weiß) befinden sich der bzw. die Elektrozähler, der FI-Schalter und die benötigten Sicherungsautomaten. Die Art und der Typ des Zählerschrankes werden durch den örtlichen Energieversorger vorgegeben, welcher von uns geliefert und montiert wird.

Schalterprogramm:

Als Kalkulationsgrundlage und somit preisneutral bereits im Festpreis enthalten, erhalten Sie von uns das Schalterprogramm Merten System M in polarweiß glänzend. (siehe https://www.merten.de)

Die Elektroarbeiten beinhalten auch den Anschluss des Fundamenterder, sowie die Potenzialausgleichsschiene im HWR. Die individuelle Anordnung der Elektroinstallation erfolgt vor Ort mit dem zuständigen Elektromeister. Die Raumthermostate der Fußbodenheizung als Aufputzschalter liefert der zuständige Heizungsbauer, welche vom Elektrobetrieb montiert und angeschlossen werden. Diese passen optisch nicht zur Serie Merten System M.

Stromkreise

Antennen- und Telefonleitungen

Hauseingang

Küche

Heizung

Zähleranlage

Raumausstattung: (Raumbelegung gemäß Pläne zum Angebot)

Raum

Decken-und Wandauslass

Einzelschalter

Wechselschaltung

Kreuzschaltung

Einzelsteckdose

Doppelsteckdose

Spritzwassergeschützte Steckdose

Telefon
*

TV
**

Hauseingang

1

1

-

-

-

-

-

-

-

Diele / Flur

1

-

-

1 (3 Schalter)

-

-

-

-

-

Gäste WC

1

1

-

-

-

-

1

-

-

HWR

1

1

-

-

1

-

-

-

-

Wohnen / Essen

2

-

2 (je 2 Schalter)

-

2

4

-

-

1

Küche

1

1

-

-

5

3

-

-

-

Treppenhaus

1

-

1 (2 Schalter)

-

-

-

-

-

-

Flur OG

1

-

-

1 (4 Schalter)

2

-

-

-

-

Kinderzimmer

1

1

-

-

2

2

-

1

1

Schlafzimmer

1

1

-

-

2

2

-

-

1

Büro/Arbeit

1

1

-

-

2

1

-

1

1

Gästezimmer

1

1

-

-

2

1

-

-

1

Bad

1

1

-

-

1

-

1

-

-

Dachboden

1

1 (mit Kontrollleuchte)

-

-

1

-

-

-

-

Abstellraum

1

1

-

-

-

-

-

-

-

Terrasse

1

1

-

-

-

-

1

-

-

Speisekammer

1

1

-

-

-

-

-

-

-

Ankleide

1

1

-

-

-

-

-

-

-

Balkon

1

1

-

-

-

-

1

-

-

*        Telefonleerdose mit Verkabelung einschl. Leerrohr zum Hausanschlussraum (HWR)
**      TV-Leerdose mit Verkabelung einschl. Leerrohr zum Hausanschlussraum (HWR) oder Spitzboden


Rauchmelder sind in unserem Leistungspaket nicht enthalten und werden durch die Bauherren in Eigenleistung geliefert und montiert.

Hinweise

  1. Grundlage der Elektroausstattung bildet unsere Bau- und Leistungsbeschreibung. Abweichungen in den Plänen zum Bauvertrag sind nur dann Leistungsbestandteil, sofern sie in der Leistungszusammenstellung gesondert vereinbart worden sind.
  2. Sofern in den Plänen Räume dargestellt sind, die in unserer  Aufstellung nicht enthalten sind, so werden diese analog zum Raum Gästezimmer ausgeführt.
  3. Rauchmelder sind in unserem Leistungspaket nicht enthalten und werden durch die Bauherren in Eigenleistung geliefert und montiert.
  4. Die Stromanschlusskosten, Erdarbeiten sowie Zähler- und Plombengebühren gehören nicht zum Leistungsumfang.
  5. In der Ausbaustufe Rohbau ist die Position Elektroinstallation nicht enthalten.

 

Trockenbauarbeiten

Bodeneinschubtreppe

Es wird eine gedämmte, luftdichte Bodeneinschubtreppe mit Holzklappleiter in den Abmessungen 1,20 x 0,60 m eingebaut (Fakro Komfort) (siehe http://www.fakro.de). Der U-Wert beträgt: 1,1 W(m²K)

Hinweis
In den Ausbaustufen Ausbauhaus und Rohbau ist die Bodeneinschubtreppe in Eigenleistung auszuführen.

Leitungs- und Rohrverkofferung/Vorwandverkleidung

Alle im Wohnbereich liegenden Entwässerungs- oder Entlüftungsleitungen werden mit 12,5 mm starken Gipskartonplatten und verzinkten Profilen verkoffert und verspachtelt. Vorwände und der Installationsbereich des Sanitärinstallateurs (WC, Vorwandelemente) werden in der Regel mit Gipskarton verkleidet und vom Fliesenleger ausgeführt.

Spachtelarbeiten

Alle Stöße der Beplankung werden fachgerecht in mehreren Arbeitsschritten gespachtelt. Die Verspachtelung entspricht der Standardverspachtelung und genügt den üblichen Anforderungen an Wandflächen [Qualitätsstufe 2 (Q2)]. Ziel der Verspachtelung ist es, den Fugenbereich durch stufenlose Übergänge der Plattenoberfläche anzugleichen. Die Bauwerksanschlüsse, z. B. zum Wand-, Drempel- und Giebelmauerwerk, bleiben als Bewegungsfugen offen.

Hinweise

  1. In den Ausbaustufen Ausbauhaus und Rohbau ist die Position „Trockenbauarbeiten“ nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
  2. Spachtelarbeiten werden nicht ausgeführt, wenn
    - die Fliesenarbeiten in Eigenleistung erbracht werden und/oder
    - die Installation der Sanitärobjekte nicht ausgeführt werden soll und/oder
    - wir die Dämmung und Verkleidung der Dachschrägen nicht ausführten.

 

Hausübergabe

Das Bauvorhaben wird in jeder Ausbaustufe besenrein übergeben. Eine Feinreinigung kann gegen gesonderte Berechnung ausgeführt werden, wenn es sich um eine schlüsselfertige Ausführung handelt.

 

Hinweis zur Belüftung

Um Bauschäden durch eine Schimmelbildung zu vermeiden, muss das Haus regelmäßig durchlüftet werden. Wir empfehlen, das Haus vier Mal täglich jeweils 5-10 Minuten zu lüften. Sofern Ihnen dies nicht möglich sein sollte, ist der Einbau einer Lüftungsanlage zu empfehlen, damit der erforderliche Mindestluftwechsel gewährleistet ist. Welche Lüftungsanlagen wir einsetzen, finden Sie in dieser Baubeschreibung. Für die Belüftung als auch, sofern erforderlich, für die Beheizung des Hauses in der Bauphase ist der Bauherr verantwortlich.

 

Allgemeine Hinweise

Uns ist wichtig, dass Sie von Anfang an wissen, welche Leistungen durch wen zu erbringen sind. Diese Eigenleistungen sind unabhängig von der gewählten Ausbaustufe:

Maler- und Tapezierarbeiten sowie Bodenbeläge

Außenanlagen

Weitere Bauherrenleistungen, die nicht zum Leistungsumfang gehören, sind:

 

Obliegenheitspflichten des AG

Vor der Erstellung der Bauantragsunterlagen muss vom AG bereitgestellt werden:

Vor Baubeginn muss vom AG bereitgestellt werden:

Schlussbemerkungen

 

Baubeschreibung für den Kellerbau

Hinsichtlich der Kelleraußenabdichtung unterscheiden wir zwischen diesen Abdichtungsarten gegen die Lastfälle/Wasserbelastungen:

  1. Abdichtung gegen Bodenfeuchte
  2. Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser
  3. Abdichtung gegen drückendes Wasser

Welche Abdichtung für Ihren Keller zur Ausführung kommen sollte, richtet sich nach der Bodenbeschaffenheit Ihres Grundstücks. Aufschluss darüber gibt die Baugrunduntersuchung, die in unseren Offerten immer enthalten ist.


Die Leistungen für die Ausführung des Standardkellers

Statik

Im Leistungsumfang ist die Erstellung einer prüffähigen Statik für den Keller enthalten.

 

Bauanlaufgespräch und Bauleitung

Vor dem Baubeginn erfolgt eine Grundstücksbesichtigung. Hier werden gleichzeitig die Absprachen bezüglich der erforderlichen Erd- und Kanalarbeiten getroffen.

Die Vorbereitung, Überwachung und Abwicklung der für den Kellerbau zu erbringenden Leistungen übernehmen die Fachbauleiter der Firma Glatthaar in Zusammenarbeit mit unserem Bauleiter.

 

Montagepläne

Im Leistungsumfang sind das Erstellen der erforderlichen Montagepläne sowie des Fundamentplans enthalten.

 

Baustelleneinrichtung

Das Einrichten der Baustelle beinhaltet das Vorhalten aller für den Kellerbau notwendigen Gerätschaften, Schalmaterialien und einer Bautoilette bis zur Fertigstellung des Kellers. Restmaterial wird während der Bauzeit auf dem Baugrundstück gelagert.

 

Erdarbeiten

Die Leistung umfasst den Aushub, die seitliche Lagerung des Verfüllmaterials und die Lagerung des überschüssigen Bodens auf dem Baugrundstück. Sollte keine ausreichende Lagermöglichkeit für den Aushub auf dem Grundstück vorhanden sein, erfolgt die Abfuhr und Entsorgung des nicht erforderlichen Bodens sowie die Neuanfuhr des Verfüllmaterials auf Kosten des Auftraggebers. Nach Fertigstellung des Kellers wird die Baugrube lagenweise auf das vorhandene Grundstücksniveau wiederverfüllt und mechanisch verdichtet.

Hinweise

  1. Kalkulatorisch gehen wir davon aus, dass der Baugrund mindestens einen geotechnischen Bemessungswert des Sohlwiderstandes von 280 kN/m² aufweist und der Bodenklasse 3-5 entspricht.
  2. Wir legen in den statischen Berechnungen ein Bettungsmodul (ks) von mind. 15.000 kN/m³ oder ein Steifemodul (Es) von mind. 20 MN/m² zugrunde. Sofern Ihr Baugrund von diesen Eigenschaften abweicht, müssen die Mehraufwendungen für Gründungsarbeiten sowie ggf. Mehrstahl und Mehrbeton gesondert vereinbart werden.
  3. Nicht enthalten sind Anforderungen, die aus Prüfstatik und/oder örtlichen Besonderheiten resultieren, Sondergründungen bei Hanglagen, Fels, Grundwasser, Lehmboden oder Unterfangungen sowie Wasserhaltung.
  4. Mehrkosten entstehen bei kontaminiertem, verunreinigtem oder anders belastetem Aushub sowie durch Zusatz- und Mehrleistungen des Bauherrn.

 

Wanddurchführungen für Entwässerungsleitungen

Für den späteren Anschluss von Entwässerungsrohren werden in die Außenwand des Kellers bis zu zwei Wanddurchführungen eingebaut. Zur Ausführung kommt ein Kanalgrundrohr Ø 100 mm. Bis zur Nutzung werden die Wanddurchführungen verschlossen.
Die in der Planungsphase vereinbarten Positionen der Wanddurchführungen sind verbindlich.

 

Fundamenterder (Funktionspotentialausgleichsleiter)

In die Bodenplatte des Kellers wird ein verzinkter Fundamenterder einschließlich der benötigten Anschlussfahne aus Edelstahl (V4A, bis zu zwei Stück) für den späteren Anschluss des Ringerders gelegt. Die Position der für den Anschluss an die Potentialausgleichsschiene benötigten Anschlussfahne wird vom Planer vorgegeben. Gemäß DIN 18014 wird die Erdungsanlage durch eine Elektrofachkraft geplant und vor der Betonage dokumentiert. Zu dieser Dokumentation gehören die notwendigen Fotos und die Durchgangsmessung der einzelnen Verbindungsstellen. Zudem wird im Arbeitsraum ein Ringerder aus Edelstahl (V4A) inkl. des Anschlusses an die Erdungsfestpunkte eingebracht.

 

Bodenplatte

Nach Fertigstellung des Aushubs wird ein Planum hergestellt und eine Sauberkeitsschicht mit einer PE-Folie als Trennlage verlegt.
Die ca. 20 cm starke Bodenplatte aus Beton (C25/30) wird mit der statisch erforderlichen Bewehrung (kalkuliert sind bis zu 12 kg/m²) und der für die Kelleraußenwände benötigten Anschlussbewehrung errichtet.
Die Oberfläche der Bodenplatte ist roh abgezogen.

 

Geschosshöhe / lichte Rohbauraumhöhe

 

Kelleraußenwände

Die Außenwände werden aus zweischaligen Betonfertigteilen in C25/30 mit einer Wanddicke von ca. 20 cm inklusive der statisch erforderlichen Bewehrung als Elementwände aufgestellt.
Der Zwischenraum der Elementwände wird auf der Baustelle mit Transportbeton ausgegossen und bildet so einen fugenlosen Betonkern.
Die Wandfugen der Außenwände sind sichtbar.

 

Kellerfenster

Im Preis enthalten sind vier weiße Fenster aus Kunststoff (ca. 90/75 cm), ausgeführt in hochwertiger Therm-Leibung inkl. Dreh-Kippbeschlag und dreifacher Wärmeschutzverglasung.
Der Wärmedurchgangskoeffizient (UG -Wert) der Kellerfenster beträgt 0,6 W/m²K.

 

Lichtschächte in der Standardausführung (Lastfall Bodenfeuchte)

Sofern nicht anders vereinbart, führen wir alle Kellerfenster mit Kunststofflichtschacht inklusive verzinktem Abdeckrost und Abhebsicherung aus.

Hinweis:
Je nach Lastfall müssen für Lichtschächte gesonderte Leistungen erbracht werden. Diese Leistungen müssen individuell vereinbart und vergütet werden.

 

Kellerinnenwände

Tragende Innenwände führen wir in einer Dicke von ca. 12 cm aus, Trennwände haben eine Dicke von ca. 10 cm. Grundsätzlich sind im Leistungsumfang mindestens die tragende Mittelwand sowie eine Trennwand seitlich des Treppenhauses enthalten. In der Summe ergeben die im Leistungsumfang enthaltenen Kellerinnenwände mindestens ein T. Darüber hinaus sind alle in der Bauplanung ausgewiesenen Innenwände im Leistungsumfang enthalten. Ausgeführt werden die Kellerinnenwände in Beton C20/25, inklusive eingebauter Bewehrung. Die Kellerwände sind einseitig schalungsglatt und einseitig gescheibt, die Türöffnungen sind abgeschalt.

 

Kellerdecke

Bei der Kellerdecke handelt es sich um eine Großflächendecke mit einer Dicke von ca. 18 cm. Ausgeführt wird diese in Beton C20/25 mit der erforderlichen Bewehrung bis 14,5 kg/m². Unterseitig ist die Decke schalungsglatt, die Plattenfugen sind sichtbar und nicht verspachtelt.
Sofern gemäß der Planung durch die Kellerdecke Sanitär- und Heizungsrohre führen sollen, werden die entsprechenden Aussparungen hergestellt.

 

Treppe

Im Standard werden Betontreppen mit einem Steigungsgeländer gemäß Planung ohne Belagsarbeiten ausgeführt. Das Geländer wird grundiert übergeben, weitere Malerarbeiten für das Geländer sind im Preis nicht enthalten.

 

Kellerabgang / Kellerflur

Der Kellerflur ist beheizt. Die Umfassungswände des Kellerflurs (innen und außen) sind gedämmt mit einer 100-mm-Dämmung. Die Verbindungstür vom Kellerflur zum übrigen Keller ist eine Klimatür. Der Fußboden im Kellerabgang ist gemäß der Energieeinsparverordnung gedämmt und erhält einen Zementestrich.

 

Wandfugen schließen

Senkrechte Wandfugen innerhalb des Kellers werden verschlossen und sind somit für die weitere Bearbeitung seitens der Bauherrn vorbereitet.

 

Kellerabdichtung

Für alle im Folgenden beschriebenen Lastfälle bilden die Normen und Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton (WU-Richtlinie), Ausgabe November 2003, die Grundlage. Unabhängig vom jeweiligen Lastfall sind Schutzmaßnamen gegen aggressive Wässer sowie Einflüsse durch Radon oder Methan nicht im Leistungsumfang enthalten und müssen gesondert vereinbart werden.

 

Ausführung im Lastfall Bodenfeuchte (Standardausführung)

Wenn

In der Standardausführung werden die Elementwandfugen im erdangefüllten Bereich abgedichtet. Die Flächenabdichtung wird durch den wasserundurchlässigen Beton der Bodenplatte und der Außenwände erreicht. Die Abdichtungen der Wanddurchführungen entsprechen dem Lastfall Bodenfeuchte. Durch einen Anfüllschutz (Noppenbahn) wird die Abdichtung vor Beschädigungen geschützt.

Hinweise
Die Funktion der Dränage nach DIN 4095 muss auf Dauer gewährleistet sein. Der Einbau einer Dränage erfordert eine wasserrechtliche Genehmigung, die durch den Auftraggeber einzuholen ist.

 

Ausführung im Lastfall aufstauendes Sickerwasser (gegen Mehrpreis)

Wenn

Für diesen Lastfall führen wir den Keller wie folgt aus:
Die Bodenplatte wird in einer Dicke von ca. 25 cm aus wasserundurchlässigem Beton und einem Bewehrungsgrad bis zu 20,0 kg/m² ausgeführt. Die Wanddurchführungen für die Entwässerung werden druckwasserdicht ausgebildet. Die Außenwände werden mit wasserundurchlässigem Beton in einer Dicke von 24 cm hergestellt und bilden so die Flächenabdichtung.


Ausführung im Lastfall drückendes Wasser (gegen Mehrpreis)

Wenn der langjährig ermittelte Bemessungsgrundwasserstand weniger als 0,30 m unter der Unterkante der Bauwerkssohle liegt, sprechen wir vom Lastfall drückendes Wasser. Die Form der Abdichtung erlaubt es, dass der Keller bis 1,40 m im drückenden Wasser stehen kann. Zudem können gegen Mehrpreis auch Keller ausgeführt werden, wenn der Bemessungswasserstand über dem oben genannten Wert liegt. Jedoch sind die dafür erforderlichen Maßnahmen, wie zum Beispiel Lichtschächte in druckwasserdichter Ausführung, Sicherung gegen Auftrieb und weitere Verstärkungen der Bodenplatte gesondert zu vereinbaren. Für die Ausführung des Kellers gelten die unter „Lastfall aufstauendes Sickerwasser“ beschriebenen Leistungen mit folgenden Erweiterungen:

  1. Die Bodenplatte wird mit einem Bewehrungsgrad bis zu 24,0 kg/m² ausgeführt.
  2. Der Beton wird im Rahmen der Überwachungsklasse 2 nach DIN 1045-3 vor Ort von einer anerkannten Prüfstelle überwacht. Es werden Probewürfel zur Qualitätskontrolle hergestellt und im Labor überprüft.
  3. Die Elementfugen der Kelleraußenwände und die Anschlussfugen zwischen der Bodenplatte und den Wandelementen werden im erdangefüllten Bereich abgedichtet.

 

Elektroinstallation

Jeder Kellerraum ist mit einer Deckenbrennstelle inkl. Lichtschalter und einer Steckdose ausgestattet. Die Installation erfolgt sichtbar auf der Wand oder Decke. Im Kelleraufgang führen wir die Deckenbrennstelle mit einer Wechselschaltung aus. Zusätzliche Steckdosen oder eine Leerrohrverkabelung erhalten Sie gegen Mehrpreis im Rahmen einer gesonderten Vereinbarung.

 

Hinweise

  1. Die Entscheidung, welche Abdichtungsvariante zum Einsatz kommt, trifft der planungsverantwortliche Architekt oder Bauingenieur. Um diese Entscheidung treffen zu können, wird ein Baugrundgutachten in Auftrag gegeben, welches Klarheit über notwendige Parameter des Baugrundes und ggf. des Grundwasserstandes gibt.
  2. Alle Angaben zur Dicke der Bauteile und der enthaltenen Stahlmengen richten sich nach den Bodenkennwerten und der Begrenzung eines Gebäudes auf maximal zwei Vollgeschosse.
  3. Unsere Keller sind als Nutzkeller (untergeordnete Nutzung) konzipiert. Für Wohnkeller oder andere individuelle Nutzformen sind zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel Wärmedämmung, Be- und Entlüftung und Beheizung notwendig, die gesondert zu vereinbaren und vergüten sind.
  4. Gemäß der Energieeinsparverordnung ist bei unbewohnten und/oder unbeheizten Kellern ein wärmegedämmter Kellertreppenabgang unabdingbar. Im Leistungsumfang dieser Baubeschreibung ist diese Leistung deshalb enthalten.
  5. Bevor Sie den Keller nutzen, muss unbedingt durch gezielte Lüftung dafür gesorgt werden, dass die in den Bauteilen enthaltene Baufeuchte reduziert wird. Wir haften nicht für Schäden an feuchteempfindlichen Gegenständen, wenn sich im Schadensfall noch keine Ausgleichsfeuchte eingestellt hat.
  6. Sofern das Erreichen der Ausgleichsfeuchte durch weitere Baumaßnamen verhindert wird, sollte der Einbau einer Abdichtungsbahn oberhalb der Bodenplatte vor der Ausführung der Ausbaugewerke in Erwägung gezogen werden.
  7. Haarrisse in den geschlossenen senkrechten Wandfugen innerhalb des Kellers sind unbedenklich und führen nicht zur Beeinträchtigung der Standsicherheit und Dichtheit.
  8. Bei der Ausführung des Kellers kann es bei Doppel- oder Reihenhauskellern aus technischen Gründen zu Abweichungen in der Ausführung des Kellers und/oder der beschriebenen Abdichtungsausführung kommen.
  9. Behörden, Prüfstatiker und/oder einzelne Bundesländer fordern für Keller unter Umständen verschiedene Nachweise und Fachplanungen. Dazu zählen zum Beispiel Nachweise für den Wärme-, Schall- und Brandschutz oder der Nachweis einer Fachplanung für die Entwässerungsanlage oder Zufahrtsrampen zu Tiefgaragen und deren Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Diese Nachweise und detaillierten Ausführungsplanungen sind uns durch den Auftraggeber unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen gern die entsprechenden Fachplaner.
  10. Gesondert zu vereinbaren und vergüten sind auch Forderungen hinsichtlich der Dicke von Bauteilen, höhere Bewehrungsgrade oder bestimmte Betonzusätze. Diese behördlichen Vorgaben sind insbesondere beim Bauen in Erdbebenzone 3 oder Bergbausenkungsgebieten zu erwarten.

 

Extras

Auf Wunsch und gegen gesonderte Berechnung führen wir für Ihren Keller auch diese Leistungen aus:


Schlussbemerkungen

Diese Baubeschreibung ist Grundlage der von uns angebotenen Keller.
Auf Wunsch können einzelne Punkte der Baubeschreibung verändert und Ihrem persönlichen Bedarf angepasst werden, wenn dies technisch möglich ist, dem Stand der Technik entspricht und uns rechtzeitig vor Planungsbeginn mitgeteilt wird.
Die Ausführung der Bauleistungen erfolgt nur von geschultem, zuverlässigem und qualifiziertem Fachpersonal unter Beachtung der geltenden DIN-Vorschriften, der Herstellerrichtlinien und der anerkannten Regeln der Technik. Es wird nur geeignetes Qualitätsmaterial mit einer bauaufsichtlichen Zulassung, Zertifizierung und Eignung verwendet. Grundlage dafür bilden die statische Berechnung und die Wärmeschutzberechnung.

Auf www.keller-bauen.de finden Sie Informationen zu den Bauweisen und Ausführungen beim Kellerbau.

 

Beim Hausbau geht es um mehr als Grundriss, Quadratmeter und Preis

Wir sind seit 1995 im Baugewerbe tätig und haben in dieser Zeit einen Teil unseres Wissens im Internet veröffentlicht. So finden Sie auf www.massivhaus-zentrum.de und www.zbo.de eine Fülle an Informationen, die wir in keinem Katalog auf aktuellem Stand halten könnten, ohne eine Unmenge an Papier zu verschwenden. Viele unserer Ratgeberseiten befassen sich mit speziellen Themen, wie zum Beispiel:

Sie haben Fragen? Nehmen Sie unverbindlich telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit uns auf.

Massivhaus-Zentrum  NSK GmbH  
39108 Magdeburg, Arndtstraße 17   38820 Halberstadt, Siedlungsstraße 5
Telefon: 0391 400 97 62  Telefon: 03941 595 786

 

Stand: 24. Februar 2018