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Statik -StandsicherheitDie Übersetzung des Begriffs „Statik“, „zum Stillstand bringen“, weist darauf hin, welches Ziel statische Berechnungen haben: Es geht hierbei um die Berechnung der Standsicherheit eines Gebäudes. Hier spielen im Hinblick auf die Lebenszeit und Wirtschaftlichkeit des Bauwerks sowohl die Stabilität als auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Baukonstruktion eine Rolle. Dabei wird auf komplexe Berechnungsverfahren zurückgegriffen, die eine Prognose der Baudynamik des Hauses zulassen.

Was einen Statiker auszeichnet

Bei einem Statiker handelt es sich in der Regel um einen Bauingenieur, auch wenn ein großer Teil der Architekten ebenfalls über baustatische Kenntnisse verfügt. Da er sich um den Entwurf des Tragwerks eines Gebäudes kümmert, wird er auch als Tragwerksplaner bezeichnet. Dieser Begriff findet sich in der HOAI wieder. Dort sind auch die konkreten Tätigkeitsfelder und Honorare eines Statikers definiert.

 

Leistungsumfang der statischen Berechnungen durch den Statiker

Der Statiker wird vom Architekten bei der Planung von Gebäuden hinzugezogen, die mindestens die Größe eines Einfamilienhauses haben. Er hat nicht nur die Aufgabe, die auf das Haus einwirkenden Lasten zu bestimmen und alle für die Stabilität maßgeblichen Faktoren zu errechnen; um für seine Ergebnisse auch die nötige Akzeptanz des Bauherrn zu erhalten, muss er dessen ästhetische Wünsche berücksichtigen. In vielen Fällen empfiehlt der Architekt einen Statiker, mit dem er bereits erfolgreich zusammengearbeitet hat. Da jedoch der Bauherr einen Statiker beauftragt, hat er auch die Wahlfreiheit. Da ein Statiker mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben muss, bevor er bei einer Genehmigungsbehörde statische Nachweise vorlegen darf, ist in jedem Fall von einem Mindestmaß an Fachkenntnis auszugehen. Da der Bauherr den Statiker so auswählen sollte, dass seine beruflichen Vorkenntnisse dem Bauprojekt entsprechen, ist zu empfehlen, sich vor der Auftragserteilung Unterlagen über Referenzobjekte zeigen zu lassen. Die Auswahl eines Statikers ist nicht an die Lage des Bauplatzes gebunden; Statiker sind vielmehr deutschlandweit tätig.

Erfahrene Architekten binden den Statiker so früh in die Planung ein, dass das Planungskonzept von beiden Hand in Hand erstellt werden kann. So wird vermieden, dass später korrigierende Änderungen vorgenommen werden müssen, die z. B. die Raumaufteilung oder den äußeren Eindruck des Hauses verändern.
Neben dem freiberuflichen Statiker gibt es auch amtlich bestellte Prüfstatiker. Sie werden vom Bauaufsichtsamt beauftragt und sind bei Gebäuden ab einem mittleren Schwierigkeitsgrad hinzuzuziehen. Ihre Aufgabe ist die Überprüfung der Bewehrung der Decken und der Bodenplatte. Beim Bau eines Ein- oder Zweifamilienhauses ist ihre Mitwirkung zwar rechtlich entbehrlich, sie wird jedoch von vielen Bauexperten empfohlen.
Statiker bieten nicht nur die Erstellung von statischen Berechnungen an, sondern fertigen auch Wärme- und Schallschutznachweise und beurteilen den Brandschutz.
Bauherren können sich auf eine gründliche statische Berechnung verlassen. Die hohe Qualität der Gutachten ist nicht nur auf der fachlichen Qualifikation, sondern auch auf dem Umstand begründet, dass Statiker für ihre Berechnungen haftbar gemacht werden können.

Die Honorarberechnung basiert auf den Vorgaben der HOAI. In der Regel kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Kosten für einen Statiker bei ca. 5 % der Netto-Baukosten liegen.

 

Statische Berechnungen von ZBO

Unser Statiker erstellt für Ihr Eigenheim die statische Berechnung und weist die Tragfähigkeit des Gebäudes nach. Selbstverständlich erhalten Sie ein eigenes Exemplar der Statikberechnung.

Zudem übernehmen unsere Bauingenieure den Leistungsumfang der Bauphysik.

Dazu gehören:

  • Wärmeschutznachweise nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung
  • Schallschutznachweise bei  Anforderungen an einen erhöhten Schallschutz     

 

 

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